Erträume dir dein IKIGAI

Mit der IKIGAI-Methode kannst du sehr gut die Phase des Träumens bearbeiten. IKIGAI hilft dir ja dabei, den Sinn deines Lebens herauszufinden, indem du im ersten Schritt alle Fragen beantwortest, die dir zum jetzigen Zeitpunkt deine Leidenschaften, Aufgaben, Berufungen und Berufe aufzeigen. Als zweiten Schritt kannst du erträumen, wohin du dich entwickeln willst und worin dein zukünftiger Sinn im Leben besteht. Gerade im Jobkontext kann es sehr befreiend sein, wenn man einfach drauflos träumen kann, ohne eingeschränkt zu werden. Überprüfen kannst du dann immer noch, ob du deine Ziele realistisch erreichen kannst und was du womöglich noch benötigst (Schulungen, Ressourcen…).

Beitrag aufbauen auf Beitrag vom 1.1.2023 – Disney Strategie

Motivation

Was motiviert dich jeden Tag aufzustehen?

Was bedeutet Motivation allgemein? Und was bedeutet es für dich? Wie kannst du herausfinden, welche Motivation du brauchst, um deine Ziele zu erreichen?

Ich zeige dir anhand der berühmten Maslowschen Bedürfnispyramide, welche Bedürfnisse Menschen haben und wie du deine persönliche Motivation für dich herausfindest.

Quelle: Coachilla.co

„Bedürfnis-Kuchen“

Eine einfache Methode, um herauszufinden, welche Bedürfnisse bei dir wichtig sind und welchen Platz sie in deinem Leben einnehmen, kannst du anhand des „Bedürfnis-Kuchens“ herausfinden. Zeichne einen Kreis und gewichte die einzelnen Bedürfnisse. Damit siehst du, ob du die richtigen Bedürfnisse für dich erfüllst oder wo noch Bedarf zur Nachbesserung besteht. Denn deine Motivation hängt stark davon ab, dass du die Dinge tust, die dir wichtig sind – ganz im Sinne von IKIGAI.

Vom alten Job bewusst Abschied nehmen

Trennung vom Job verarbeiten

In meiner Arbeit mit arbeitssuchenden Menschen habe ich etwas entdeckt, das ich bei mir selber sehen konnte. Als ich damals einen Job nach 18 Jahren Firmenzugehörigkeit freiwillig beendet habe, haben sich verschiedene Gefühle gezeigt, mit denen ich so nicht gerechnet hatte.

Und dieses Phänomen kann ich bei meinen arbeitssuchenden Kund*innen auch sehen. Sie kämpfen Tag für Tag dafür, endlich ihren neuen Traumjob zu finden. Viele von ihnen leider vergeblich. Und wenn ich ihnen zuhöre, habe ich bei vielen ein bestimmtes Gefühl: dass sie die „Trennung“ von ihrem alten Job noch nicht verarbeitet haben.

Trennungsphasen nach dem Job

So bin ich auf der Suche im Internet auf diesen Artikel gestoßen, der die 5 Phasen der Trauer nach Kübler-Ross verwendet, um die Trennung in einer Beziehung zu verarbeiten. https://www.lernen.net/artikel/trennung-verarbeiten-5-phasen-8-heilmittel-4825/

Ursprünglich beziehen sich diese Phasen auf die Trauer um einen geliebten Menschen. Die Beziehung, die viele von uns mit dem Beruf eingehen und eingegangen sind, haben sich sehr oft über viele Jahre aufgebaut – vor allem Menschen der Generationen „Baby Boomer“ (Geburtsjahre ca. 1955 – 1969) und „X“ (Geburtsjahre ca. 1969 bis 1979) sind einem*r Arbeitgeber*in sehr lange loyal geblieben. Wochenstunden von mindestens 40 bis weit darüber hinaus, die wir im Büro verbracht haben, haben uns geprägt, an das Unternehmen gebunden, Beziehungen zu Kolleg*innen aufbauen lassen.

Und dann kommt irgendwann der Moment, wo man sich von diesem Unternehmen trennen muss oder will. Entweder aufgrund einer betriebsbedingten Kündigung, aus gesundheitlichen oder aus persönlichen Gründen. So unterschiedlich die Gründe auch sein mögen, sie lösen alle in den meisten Fällen ähnliche Gefühle bei uns aus.

Bewusst loslassen, um sich auf das Neue konzentrieren zu können

Auch wenn wir vielleicht froh sind, nicht mehr dort sein zu müssen, weil wir sonst kaputt gegangen wären, hinterlässt so eine Trennung nach vielen Jahren doch noch seine Spuren. Fälschlicherweise denken wir, dass wir nahtlos weiter funktionieren können. Und selbst wenn wir bereits einen neuen Job gefunden haben, kann der alte Job nachwirken. Und für all jene, die noch keinen neuen Job finden konnten, kann eben der Grund darin liegen, noch nicht losgelassen zu haben, sich nicht mit der Trennung auseinandergesetzt zu haben.

Ich möchte daher die 5 Phasen der Trauer von Kübler-Ross auf die Jobsituation umschreiben, und die im Artikel erwähnten „Heilmittel nach einer Trennung“ für Jobsuchende anpassen.

Der Schmetterling darf sich weiter „ent-wickeln“

Ganz im Sinne der Raupe, die zum Schmetterling wird, ist es bei jeder Veränderung wichtig, die „Ent-Wicklung“ zuzulassen. Wir befinden uns im Leben nämlich nicht nur einmal in der Phase der Raupe. Jede Situation erfordert, dass man sie loslässt und sich so der Möglichkeit einer „Weiter-Ent-Wicklung“ immer wieder öffnet.

Trennung verarbeiten – die 5 Phasen der Trauer (nach Kübler-Ross)

Phase: die Verleugnung

Phase: die Wut

Phase: das Verhandeln

Phase: die Depression

Phase: die Akzeptanz

Heilmittel nach einer Trennung (nach lernen.net)

Auf der Suche nach möglichen Lösungen, wie mit Trennung umgegangen werden kann und die auch auf die Jobsituation umgelegt werden kann, bin ich auf lernen.net auf 8 „Heilmittel nach einer Trennung“ aufmerksam geworden. Aufbauend auf diese Vorschläge, möchte ich meine Erfahrungen in jedem Punkt mit euch teilen:

Vertraue dich Freund*innen und Familie an!

Hier ist es wichtig genau zu wissen, mit wem man über die Trennung spricht. Die Familie will natürlich nur das beste für einen, aber verarbeitet in einem anderen Rhythmus als Betroffene. Entweder schneller und es kommen „gute “ Ratschläge wie „das wird schon wieder“, oder „sei doch froh, es war nicht das richtige für dich“. Oder sie haben es selber noch nicht verarbeitet und wenn Betroffene in dem Prozess schon weiter sind, kann es sein, dass man dann eher den*die andere trösten muss oder erklären muss, dass man nicht anders entscheiden konnten. Bei Freund*innen ist es vielleicht einfacher darüber zu reden. In jedem Fall ist es wichtig, dass man selber schon bereit dazu ist zu reden und sich Ratschläge anzuhören. Am besten natürlich wäre es, keine Ratschläge zu bekommen sondern jemanden zu finden, der*die nur zuhört. Wie das beispielsweise bei einem Coach möglich ist. Diese Investition lohnt sich auf jeden Fall.

Lebe deine Gefühle aus!

Damit du weiterkommst, ist es wichtig, alle Gefühle zu akzeptieren, die kommen. Da kannst du dich wieder an die 5 Phasen der Trauer von Kübler-Ross anlehnen.

Fange an zu schreiben!

Du kennst das sicher noch aus frühen Jugendtagen, wie das Schreiben in einem Tagebuch dich von so mancher Last befreit hat. Auch deshalb, weil das Tagebuch geduldig war und du dir keine Antwort erwartet hast. Das kannst du jetzt wieder gut für dich nutzen. Egal, ob du ganz einfach drauf los schreibst, einen Blog startest oder mit einem vorgefertigten Coaching-Tagebuch aus dem Handel beginnst – es wird dir guttun, deine Gefühle niederzuschreiben, etwas aktiv für dich zu tun, dir so bewusst zu werden, wo du gerade stehst im Loslass-Prozess.

Suche einen Sinn in der Trennung!

Ja, ich weiß, das klingt sehr gewagt, weil man ja womöglich leidet – vor allem wenn man die (Arbeits-)Beziehung nicht von sich aus gelöst hat. Aber dennoch hilft es hier weiter zu schauen und zu denken. Nach Kübler-Ross wärst du hier schon in der Phase der Akzeptanz bzw. könntest du diese Phase schneller erreichen. Es geht nicht (nur) darum, da schnell wieder rauszukommen, aber einen sinnvollen Weg zu finden, mit der Trennung umzugehen. War die Beziehung vielleicht sowieso nicht mehr so, wie du es dir vorgestellt hast, und du bist irgendwie froh – wenn auch traurig – dass es zu Ende ist. So eröffnen sich jetzt neue Wege für dich, die du vorher nicht gesehen hast oder nicht möglich waren. Beginne wieder zu träumen! Mache (wieder) Dinge, die dir Spaß machen! Dazu kann dir auch die Erkundung deines Ikigais hilfreich sein. Dazu habe ich schon einen Blog-Artikel geschrieben.

Orientiere dich neu!

Das gelingt dir, wenn du einen neuen Sinn gefunden hast und eine neue Aufgabe durch die neu gewonnene Energie. Sei es, dass du dich in neuen Netzwerken bewegst, oder dir eine Auszeit gönnst, um dich im Klaren darüber zu werden, was dein nächster Schritt ist. Dazu passt auch dein Ikigai, das dir deinen Weg, dein Ziel zeigt.

Genieße jeden glücklichen Moment bewusst!

Auch wenn es am Anfang noch schwierig ist, „zwinge“ dich zum Glücklichsein, bis es wieder ganz normal ist, so zu fühlen. Du kannst zum Beispiel ein Positiv-Tagebuch führen oder ein Glücksglas verwenden, wo du zumindest eine positive Sache aufschreibst, die dir an einem Tag passiert ist. Zumindest eine! Es dürfen und sollen auch mehr sein.

Trenne dich (nicht) von Erinnerungsstücken!

Lass los und fang wieder an zu flirten – mit deinem neuen Job!

Ja – genau! Du hast dich nun mit allen wichtigen Schritten auseinandergesetzt, kennst die 5 Phasen der Trauer, hast diese verstanden und überwunden, konntest dich mit lieben Menschen austauschen, hast wieder angefangen an den Sinn deines Lebens zu arbeiten und deine Werte und Stärken wiederentdeckt. Es wäre jetzt zu schade, wenn die Welt nicht von dieser tollen Persönlichkeit erfahren würde, die du bist! Eine starke Persönlichkeit, die den Schmerz für sich transformiert hat und jetzt weiß, wie sie gestärkt aus schwierigen Situationen wieder rauskommt und weitergeht. Jetzt bist du bereit für die nächsten Schritte: suche deine*n neuen Arbeitgeber*in und sei dir sicher, dass du sie mit deiner neu gewonnen Ausstrahlung umhauen wirst 🙂

Ich wünsche dir viel Spaß beim Flirten mit deinem neuen Job!

Alles Liebe, Klara.

Circle of Influence – mein persönlicher Einflussbereich

Wir leben in einer Zeit, die uns mit vielen verschiedenen Herausforderungen begegnet, sei es im beruflichen als auch im privaten und öffentlichen Bereich. Nachrichten überwältigen uns, das Miteinander kann manchmal müde machen, weil wir nicht mehr wissen, wie man sich gut von äußeren Einflüssen abgrenzt.

Stoiker wie Seneca, Epictetus und Marcus Aurelius haben schon vor langer Zeit über die Einteilung unserer täglichen Aktionen gesprochen, die wir in drei Kreise (Circles) unterteilen können. Diese machen unser Leben eben in solchen Situationen einfacher bewältigbar und wir können rasch unterscheiden zwischen Dingen, die wir kontrollieren können, und solchen, die wir nicht kontrollieren können. Die Rede ist von den Cirlces of Influence, Concern und Control. Der Begriff des “Circle of Influence” wird von Stephen Covey in seinem Buch „The 7 Habits of Highly Effective People“ beschrieben. 

Im äußeren Kreis begegnen wir Dingen, die wir weder entscheiden, noch beeinflussen können. Das kann beispielsweise das Wetter, die Wirtschaft oder die Nachrichten sein. Wir haben Bedenken über Dinge, über die wir ständig nachdenken (man merkt schon, es ist ein sehr verkopfter, wenig beeinflussbarer Bereich), aber keine Möglichkeit haben, hier etwas zu verändern.

Im Kreis in der Mitte geht es um Dinge, die wir beeinflussen, aber über die wir nicht entscheiden können. Dazu kann die eigene Gesundheit gezählt werden, oder die Karriere. Ich kann also beeinflussen, wie ich mich bewege und ernähre, oder wie ich mich beispielsweise auf einen neuen Job bewerbe, aber ich habe keinen Einfluss auf die Entscheidungen die damit einhergehen können (Krankheit, Bewerbungsabsage).

Im Kreis der Kontrolle geht es um unser Mindset, um Dinge, die wir beeinflussen UND entscheiden können. Wie ich auf den Kreis der Bedenken und den Kreis des Einflusses reagiere, kommt direkt aus diesem Kreis, nämlich auf meine Handlungen, die ich kontrollieren kann.

Das Gute ist, jetzt weißt du, dass es Dinge gibt, die du nicht kontrollieren kannst, und du kannst dich auf die Dinge konzentrieren, wo du sehr wohl einen Einfluss nehmen kannst. Das macht das Leben ein Stückchen leichter, du gewinnst wieder Energie, die im Nachdenken und Kontrollieren von Dingen gebündelt war, die du ohnehin nie ändern konntest. Dieser Fakt hat sich nicht geändert, aber nun hast du das Wissen darüber, das du für dich verwenden kannst. Auch kann dir dein Ikigai dabei helfen zu wissen, was für dich wichtig ist, worin du auch gut bist, und was du am ehesten kontrollieren kannst.

In einem Team-Workshop habe ich diese Methode dazu angewendet, dass in drei Gruppen jeder Kreis für Fragen des Teams beantwortet wurden. Das hat dem Team geholfen zu sehen, was sie wirklich beeinflussen können und wogegen sie sehr oft gearbeitet haben, ohne Chance auf Erfolg. Das hat ihnen geholfen zu sehen, was ihr Wirkungsbereich ist und hat dazu geführt, dass sie sich ihrer Rolle im Unternehmen wieder stärker bewusst waren. Gerade in Beratungskontexten oder Verhandlungen ist es wichtig, dass wir unsere Grenzen kennen. Sei es als Beraterin, dass man sich von Inhalten abgrenzen muss, die nicht in der eigenen Expertise liegen, und die Person an die richtige Kompetenz weiterverweist. Oder auch in Verhandlungen zu wissen, wo man selber kompromissbereit ist und was nicht mal Teil des Vertrages sein kann, weil hier keine Einflussnahme stattfinden kann.

Die drei Kreise kannst du auch für dich bearbeiten, um herauszufinden, wo du dich gerade im Leben befindest. Worauf habe ich überhaupt Einfluss, und habe mir die letzten Wochen oder Monate immer den Kopf zerbrochen? Und wo habe ich wirklich die Kontrolle? Diese Klarheit hilft, Dinge, die wir nicht beeinflussen können, loszulassen und unsere Haltung dazu zu verändern. Und umgekehrt aber Dinge, die wir sehr wohl kontrollieren und beeinflussen können, mehr in den Vordergrund zu stellen, um wieder eine höhere Selbstwirksamkeit zu spüren.

Ich wünsche dir viel Erfolg und schöne Aha-Erlebnisse bei der Entdeckung deiner drei Kreise.

Alles Liebe, Klara

Ikigai revisited

Es ist wieder eine Zeit vergangen, seit ich den letzten Beitrag geschrieben habe. Ich habe mich selbst immer wieder gefragt, woran das liegt, dass ich mir keine Zeit dafür nehme, regelmäßig dranzubleiben. So bin ich dazu gekommen, mich selbst zu coachen, zu reflektieren und zu beobachten. Dabei habe ich einen Rückblick auf die letzten Monate gemacht und festgestellt, dass sehr viel passiert ist. Und dass es nicht schlimm ist, wenn diese Dinge Vorrang hatten, und ich das Schreiben dafür vernachlässigt habe. Aber ich habe mich auch dabei ertappt, wie ich Schuldgefühle entwickle meinem Blog gegenüber, weil ich nicht „produktiv“ bin.

In dieser Rückschau habe ich mir mein Ikigai, meinen Lebenssinn und meine Lebensziele, wieder genauer angeschaut und die Fragen neu für mich beantwortet. Wenn du dich näher mit dem Ikigai befassen möchtest, empfehle ich dir meinen Ikigai-Beitrag durchzulesen und die Methode für dich selbst auszuprobieren. Was ist also für mich Neues herausgekommen? Eigentlich nichts. Ich bin nach wie vor auf dem richtigen Weg, weiß, wo meine Leidenschaften sind, was ich der Welt zur Verfügung stellen möchte, um diese für uns alle lebenswerter zu machen, ich weiß auch, was ich mir beruflich wünsche und worin ich gut bin. Was hat sich also tatsächlich verändert oder war anders?

Ich habe diesen Spruch von Hans Christian Andersen diese Woche beim Entrümpeln meiner Bücher als Lesezeichen gefunden und er beschreibt genau das, was ich unter Life-Balance verstehe. Das Leben ist der Kern mit seinen Zielen, aber ohne Sonnenschein, Freiheit und eine Blume, also Ressourcen, ist das Leben nicht genug. Vielleicht habe ich also meine Ziele zu starr verfolgt, ohne die Ressourcen um mich zu beachten. Dazu gehören auch Beziehungen zu Menschen, meinen engsten Freund*innen und der Familie. Das letzte Jahr war sehr stark von Arbeit geprägt und ich habe manchmal das Gefühl dafür verloren, auch andere Aspekte wichtig zu nehmen.

In diesem Jahr habe ich schon von so vielen alten Glaubenssätzen und Dingen losgelassen. Ich habe meine heißgeliebte Bibliothek zu Hause gemeinsam mit meinem Mann entrümpelt. Gleiches gilt für andere Medien, die wir nicht mehr genützt haben. Für mich gehört dieses Loslassen auch zu meinem Ikigai. Indem ich alte Dinge loslasse, können neue Erfahrungen Platz finden. Ein Buch dazu kann ich sehr empfehlen: In „Loslassen und dranbleiben“ bietet Bärbel Wardetzky Methoden an, die sowohl das Loslassen als auch das Dranbleiben ermöglichen. In diesem Zusammenhang passt für mich auch der Begriff der „Ambidextrie“ sehr gut, das die Fähigkeit von Organisationen beschreibt, die beidhändig (Ambidextrie) gleichzeitig effizient und flexibel agieren. Unter Nutzung von Bestehendem durch Exploitation und von Neuem durch Innovation können solche Unternehmen ihre Ziele viel besser erreichen. Im persönlichen Kontext und in Hinblick auf das Ikigai kann das bedeuten, effizient in der Zielsetzung zu sein und dann flexibel mit Veränderungen umzugehen, und dank (und nicht trotz) Loslassen und Dranbleiben zum persönlichen Ziel zu kommen.

Im Sinne eures Ikigais macht es also Sinn nachzuspüren, was eure Ressourcen sind, die euer Leben bereichern und vervollständigen. Und sich auch regelmäßig die Frage zu stellen, ist mein Leben und das, was ich als wichtig erachte, in Balance – weg vom Gedanken der Work-Life-Balance, hin zur Life-Balance mit all ihren Möglichkeiten. Mögen sie auch so klein sein, solange sie euch auf eurem Weg begleiten und stärken, wie es die Sonne, Freiheit und Blume für den Schmetterling tun.

Ich wünsche euch und euren Liebsten eine ressourcenvolle Zeit und Gelassenheit bei der Erreichung eurer Ziele.

Alles Liebe, Klara.